Strenesse Gabriele Strehle FW 12: Das gewisse Etwas

Ich halte seit ein paar Tagen das Lookbook der FW 2012-Kollektion von Strenesse Gabriele Strehle in den Händen (zugegebenermaßen nicht neu, aber trotzdem einen Post wert!) und bin extrem überrascht – im Positiven. Ich mag Strenesse, keine Frage, fand die letzten Kollektionen aber sehr deutsch: elegant-arbeitstauglich, aber ohne das gewisse „Fashion“-Element, das aus einer schönen Kollektion eine aufregende Kollektion macht.

Von diesem Element seh ich in FW12 hier und da jetzt etwas aufblitzen. Auf einmal gibt es Schnitte, die an Pariser Chic erinnern: das creme-weiße Kleid im zwanziger Jahrestil!

Der elegant fallende dunkelgrau-melierte Mantel mit ausgeprägtem Saum – dafür würd ich einen Monat nur Wasser und Brot essen.

Das scharf geschnittene Ensemble aus A-Linienrock und fliessendem Blusentop in einem Smaragdgrün, das man vom Farbton her eher bei Gucci vermuten würde.

Auch der orangefarbene Sixties-Minimantel im innovativen Materialmix überzeugt in Schnitt und Frische.

All images courtesy of Strenesse

Die Kollektion läuft unter dem Motto „Die neuen Dandys“. Mit Dandys verbinde ich vor allem elegante Souveranität – durchaus passend für die Kollektion. Chapeau!

Und noch eine Veränderung fällt ins Auge: für das aktuelle Lookbook steht Marte Mei Van Haaster vor der Kamera und löst damit Strenesse-„Liebling“ Luca Gadjus ab. Meiner Meinung nach nicht ganz so ausdrucksstark wie Luca, aber dennoch sehr „Strenesse“.

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